Tofu: Der ultimative Guide für Hungrige
Tofu. Für die einen Liebe auf den ersten Biss, für die anderen: "Schmeckt das überhaupt?" Spoiler: Ja. Und wie. Hier kommt alles, was du über Tofu wissen musst – von der 2000-jährigen Geschichte bis zur Frage, warum Kichererbsen das Game verändern.
What is Tofu, eigentlich?
Sojatofu entsteht durch die Gerinnung von Sojamilch. Das chinesische Wort „豆腐“ (dòufu) bedeutet wörtlich „Bohnenquark“ – eine Bezeichnung für den kontrollierten Gerinnungsprozess, der der Käseherstellung ähnelt.
Woraus besteht Tofu?
Sojatofu besteht aus Sojaproteinen, Wasser und Gerinnungsmitteln wie Calciumsulfat oder Magnesiumchlorid. Die cremeweiße bis leicht gelbliche Farbe und die schwammartige Struktur entstehen, wenn Proteine aus der Sojamilch ausfallen.
Warum alle Tofu lieben (sollten)
Sojatofu spielt bis heute eine Schlüsselrolle in der pflanzlichen Ernährung, weil er alle neun essentiellen Aminosäuren in ausreichender Menge enthält (Harvard T.H. Chan School of Public Health, 2020). Sein neutraler Eigengeschmack macht ihn zur perfekten Geschmacksträger-Basis, die Gewürze, Marinaden und Saucen optimal aufnimmt. Seine Verwendungszwecke:
- Sattmacher in vegetarischen und veganen Gerichten
- Mit Fisch oder Fleisch in traditionellen asiatischen Gerichten
- Proteinquelle für Snacks, Salate und Bowls
- Pur als Snack und zur Stulle
- Zutat in Desserts und Backwaren
Seine Textur variiert je nach Wassergehalt von seidenartig weich bis fest und bissfest. Für eine knusprige Textur beim Braten muss traditioneller Sojatofu vorher gepresst werden, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Bei OMAMI Kichererbsentofu ist dieser Schritt nicht nötig – Kichererbsen enthalten mehr Stärke. Einfach braten und genießen.
2000 Jahre Tofu. Respekt.
Die frühesten verlässlichen Belege für Sojatofu-Herstellung führen zur Han-Dynastie (206 v. Chr. – 220 n. Chr.) (FAO, Technology of production of edible flours and protein products from soybeans). Texte aus dem 10. Jahrhundert erwähnen Sojatofu schriftlich, archäologische Funde von Tofu-Herstellungsgeräten belegen die Produktion bereits im 2. Jahrhundert n. Chr.
Verschiedene Legenden kreisen um die Tofu-Erfindung. Die bekannteste macht Prinz Liu An (179–122 v. Chr.) zum Entdecker, der bei Experimenten mit Sojabohnen und Salzlake zufällig das Gerinnungsverfahren entdeckte (Wikipedia, 2004). Wahrscheinlicher entwickelten verschiedene Köche und Alchemisten Sojatofu allmählich weiter.
From Asia with Love
Sojatofu verbreitete sich in China als kostengünstige Proteinquelle. Buddhistische Mönche verfeinerten die Herstellungstechniken, weil Sojatofu perfekt zu ihrer fleischlosen Ernährung passte. Die Tang-Dynastie (618–907) brachte die systematische Sojatofu-Produktion und -Verbreitung hervor.
Sojatofu erreichte zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert Japan, wo er „tōfu“ hieß. Korea nannte ihn „dubu“, Vietnam „đậu phụ“. Buddhistische Mönche vermittelten die Kultur und führten Sojatofu in den Klosterküchen Ostasiens ein.
Asiatische Einwanderer brachten Sojatofu im 20. Jahrhundert nach Nordamerika und Europa. Die gesundheitsbewusste Bewegung der 1960er Jahre und der wachsende Vegetarismus steigerten die Akzeptanz in westlichen Ländern erheblich.
How it’s made: Tradition vs. Abkürzung
Die traditionelle Herstellung umfasst vier Schritte: Einweichen, Mahlen, Kochen und Gerinnen lassen der Soja- oder Kichererbsenmilch, danach Pressen des entstandenen Quarks.
- Einweichen: Getrocknete Soja- oder Kichererbsen quellen 8–12 Stunden in Wasser, bis sie ihr Volumen verdoppeln.
- Mahlen: Steinmühlen zerkleinern die aufgequollenen Bohnen mit Wasser zu einer Paste.
- Kochen: Die Hersteller kochen die Paste und filtern sie durch Tücher, um Milch von den Rückständen (Okara) zu trennen.
- Gerinnung: Gerinnungsmittel wie Nigari (Magnesiumchlorid) oder Gips (Calciumsulfat) bringen die Proteine zum Ausflocken.
- Pressen: Formen pressen den geronnenen Quark, um überschüssiges Wasser zu entfernen und die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Industriehersteller nutzen verarbeitete Rohstoffe wie Sojamehl oder Proteinkonzentrate, um Zeit und Kosten zu sparen. Diese Abkürzungen verschlechtern Geschmack und Textur. OMAMI wählt den traditionellen Weg: Wir weichen Kichererbsen ein, mahlen sie frisch, kochen sie zu Milch und behandeln sie mit natürlichen Gerinnungsmitteln. OMAMI produziert industriell, bewahrt dabei alle traditionellen Verfahrensschritte und erreicht so authentischen Geschmack mit optimaler Nährstoffdichte.
The Tofu Family: Von Silken bis Smokey
Nach Konsistenz:
- Seidentofu (Silken): Ungepresst, cremige Konsistenz, perfekt für Desserts und Smoothies
- Weicher Tofu: Leicht gepresst, zart, passt zu Suppen
- Fester Tofu: Stärker gepresst, behält beim Braten die Form
- Extra-fester Tofu: Minimaler Wassergehalt, fleischähnliche Textur
- Baumwoll-Tofu (Momen): Traditioneller japanischer Sojatofu mit grobporiger, baumwollartiger Struktur. Baumwolltücher pressen ihn. Moderne Varianten wie OMAMI nutzen ähnliche Presstechniken für optimale Textur.
Spezialitäten, die du kennen solltest:
- Geräucherter Tofu: Räuchern aromatisiert ihn, verzehrfertig wie OMAMI Simply Smoked
- Fermentierter Tofu: Salzlake lässt ihn reifen, käseartige Konsistenz
- Gefrorener Tofu: Einfrieren verändert die Struktur, schwammartig
- Frittierter Tofu: Goldbraune Außenschicht, weicher Kern
- Marinierter Tofu: Moderne Innovation wie OMAMI Kichererbsen-Tofu – vorgewürzt und sofort verwendbar
Around the World in 80 Tofus
Japan entwickelte besondere Spezialitäten: Koya-Sojatofu wird gefriergetrocknet und erhält dadurch eine schwammartige Struktur mit hoher Saugfähigkeit. Yudofu bezeichnet in heißem Wasser gegarten Sojatofu, während Ganmodoki frittierte Sojatofu-Bällchen mit Gemüsestückchen sind.
China bietet die größte Sortenvielfalt: Stinky-Sojatofu (Chou Doufu) wird mehrere Wochen fermentiert und entwickelt einen intensiven Geruch bei mildem Geschmack. Gefrorener Sojatofu (Dong Tofu) entsteht durch mehrmaliges Einfrieren und Auftauen. Geräucherter Sojatofu erhält durch Buchenholzrauch seine charakteristische braune Farbe.
In Korea wird besonders weicher Sundubu geschätzt, der noch Reste der Sojamilch enthält. Dubu-Kimchi kombiniert festen Sojatofu mit fermentiertem Kohl. Malaysia und Singapur produzieren Tahu-Produktionen mit lokalen Gewürzen.
Europäische Hersteller entwickelten marinierte Varianten mit Kräutern wie Greek Salsa Tofu von OMAMI, italienischen Gewürzen oder mediterranen Aromen. Amerikanische Produzenten fokussieren auf extra-feste Konsistenzen für Grill-Anwendungen.
Good for you, good for the planet. Win win.
Regionale Tofu-Alternativen verkürzen Transportwege und stärken lokale Landwirtschaft – ein wachsender Trend. Kichererbsen-basierte Produkte wie OMAMI nutzen Hülsenfrüchte aus Europa. Kichererbsen können als Stickstoffsammler gut für die Bodenfruchtbarkeit sein (Saaten Union, 2023). Diese Leguminosen können weniger Dünger als andere Kulturen benötigen und können gut für Biodiversität sowie Bodenvitalität sein.
Tofu ohne Soja? Yes, that's a thing.
Für Personen, die eine Alternative zu sojabasierten Produkten suchen, bietet Kichererbsen-Tofu wie OMAMI eine Option. OMAMI wird mit Kichererbsen statt Soja hergestellt. Die europäische Herkunft schafft transparente Lieferketten.
OMAMI Kichererbsentofu ist proteinreich mit 12–15 g Protein pro 100 g je nach Sorte, wird aus ganzen Kichererbsen statt Soja hergestellt und kommt ohne künstliche Geschmacksverstärker aus. Proteine tragen zur Erhaltung von Muskelmasse bei und tragen zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Tofu global: Von Mapo bis Miso
- Chinesische Küche: Sojatofu bildet einen fundamentalen Bestandteil der chinesischen Küche. Klassische Gerichte wie Mapo Sojatofu (scharfer Sojatofu mit Hackfleisch), Ma Po Doufu und süß-saurer Sojatofu demonstrieren seine Vielseitigkeit. Seidentofu verleiht Suppen wie der heißen und sauren Suppe cremige Textur.
- Japanische Küche: Japan entwickelte eine verfeinerte Sojatofu-Kultur mit Gerichten wie Hiyayakko (kalter Sojatofu mit Sojasoße), Agedashi Sojatofu (frittiert in Dashi-Brühe) und Sojatofu-Steak. Miso-Suppe mit Sojatofu-Würfeln ist täglich auf japanischen Tischen präsent.
- Koreanische Küche: Koreanische Küche nutzt Sojatofu in Gerichten wie Sundubu-jjigae (weicher Sojatofu-Eintopf), Dubu-kimchi (Sojatofu mit Kimchi) und gegrilltem Dubu. Der extra-weiche Sundubu ist eine koreanische Spezialität.
- Vietnamesische Küche: In Vietnam findet sich Sojatofu in Pho-Suppen, als Bánh mì-Füllung und in vegetarischen Frühlingsrollen. Đậu phụ wird oft frittiert und mit Kräutern serviert.
- Thailändische Küche: Thailändische Köche verwenden Sojatofu in Currys, Pad Thai und Tom Kha-Suppen. Frittierte Sojatofu-Dreiecke sind beliebte Straßensnacks.
Tofu today: Vielseitiger als dein Lieblings-Shirt
Moderne Köche setzen Tofu in internationalen Fusionsgerichten ein: Tofu-Burger, italienische Tofu-Lasagne, mexikanische Tofu-Tacos und amerikanische Buffalo-Tofu-Wings beweisen seine globale Anpassungsfähigkeit.
Tofu erfüllt aktuelle Ernährungstrends perfekt:
- Pflanzenbasierte Küche: Vollwertiger Proteinersatz in veganen und vegetarischen Gerichten
- Proteinreiche Ernährung: Tofu mit vollständigem oder hochwertigem Aminosäurenprofil für Sportler und Fitness-Bewusste
- 30-Plants-a-Week-Ernährung als Plant Point
- Flexitarismus: Gelegentlicher Fleischersatz
- Nachhaltigkeit: Deutlich geringerer CO₂-Fußabdruck gegenüber tierischen Proteinen
- Clean Eating: Minimal verarbeitetes, natürliches Protein
Plant-based, minus the Bullsh*t
Tofu spielt eine besondere Rolle in der zeitgenössischen pflanzenbasierten Küche. Hochverarbeitete Fleischersatzprodukte enthalten viele Zusatzstoffe, Verdickungsmittel und Aromen – Tofu besteht nur aus Hülsenfrüchten, Wasser und natürlichen Gerinnungsmitteln. Diese Einfachheit macht ihn zu einer sauberen Proteinquelle ohne künstliche Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe.
Industrielle Fleischersatzprodukte weisen hohen Natriumgehalt auf. Tofu lässt sich individuell würzen und an persönliche Geschmackspräferenzen anpassen.
Ready to cook. Ready to love.
Moderne Tofu-Innovationen wie OMAMI Kichererbsen-Tofu revolutionieren die Zubereitung mit Vormarinade und optimierter Textur. Die Produkte des Berliner Start-ups brauchen kein zeitaufwändiges Pressen und entwickeln beim Braten eine knusprige Außenschicht bei saftigem Kern.
Der einzigartige Umami-Geschmack – der fünfte Grundgeschmack neben süß, sauer, salzig und bitter – macht OMAMI zum weltweit ersten Tofu auf Basis von ganzen Kichererbsen mit einer köstlichen Marinade (OMAMI.eu, 2024).
Europäische Kichererbsen statt asiatischer Sojabohnen verkürzen Transportwege und unterstützen regionale Landwirtschaft.
Tofu goes viral (und wir so: Finally)
Deutsche Food-Influencer entdeckten Tofu – den zentralen Baustein moderner, aromatischer und gesunder Küche.
Diese Influencer:innen beweisen: Geschickte Marinaden, innovative Gartechniken und Gewürzkombinationen verwandeln Tofu in ein Geschmackserlebnis. Sie präsentieren Tofu-Bowls mit mediterranen Aromen, BBQ-marinierte Tofu-Steaks oder cremige Tofu-Scrambles – vollwertige Mahlzeiten. Ihre Reichweite von mehreren hunderttausend Followern prägt die Wahrnehmung von Tofu als vielseitige und moderne Zutat in der deutschen pflanzlichen Küche.
Für OMAMI begeistern sich eine Vielzahl prominenter Influencer:innen wie: Bianca Heinecke aka Bibi, Maya von lfitgreenmind, Anna von @annaroii, Diana von @dianascholl, Nina Witt von @foodykani, Annelina von @annelinawaller u.v.m.
These Recipes broke the Internet
Regelmäßig gehen Tofu-Rezepte viral wie diese:
- Tofu-Ei (Scrambled Tofu) – zum OMAMI-Rezept
- Crispy Tofu Bites – zum OMAMI-Rezept
- Smoky BBQ Tofu-Rib – zum OMAMI-Rezept
Tofu vollendete seine Reise von den buddhistischen Tempeln Chinas zum globalen Superfood. Seine einzigartige Kombination aus hochwertigem Protein, kultureller Vielseitigkeit und nachhaltiger Produktion macht ihn zu einem unverzichtbaren Baustein moderner, bewusster Ernährung.
Die Brücke zwischen Tradition und Innovation – Tofu und insbesondere OMAMI Kichererbsentofu verkörpert die Zukunft pflanzlicher Ernährung.
Happy OMAMI
Unsere Quellenangaben
- American Heart Association (2022): „Clearing up questions on whether tofu is healthy“
- Circulation (2020): Studie mit 210.000 Teilnehmern zu Herzerkrankungsrisiko und Tofu-Konsum
- FAO: „Technology of production of edible flours and protein products from soybeans“, Kapitel 9
- Harvard T.H. Chan School of Public Health (2020): „Straight Talk About Soy“
- omami.eu (2024): Offizielle Produktinformationen
- Saaten Union (2023): „Sojabohnenanbau für die Tofu-Produktion“
- Wikipedia (2004): „Tofu – Historische Entwicklung“
- Verschiedene Meta-Analysen zu Gesundheitseffekten von Sojaprotein